In den letzten Tagen tauchte in mir der Gedanke auf: „Oh, ich muss wieder einen BLOG Beitrag schreiben, es ist bald August!“ Und dieser Gedanke behagte mir gerade so gar nicht, er fühlte sich
widerspenstig
in mir an. Ich empfand meine Alltagssituation zu dem Zeitpunkt als anstrengend, denn mein Sohn befand sich gerade wieder in einer sehr instabilen gesundheitlichen Verfassung: mit vielen Krampfanfällen und weiteren Beschwerden, so dass ich sehr gefordert war. In einem sehr kraftvollen Gespräch mit meiner Lektorin Natalie, spiegelte sie mir einfühlsam und lachend, dass ich gerade
selbst
auf meine Gedanken reingefallen
war … Ich war aus dem
Sein
herausgefallen und hatte mich wieder mit dem „tun müssen“ identifiziert.
Wer sagt, dass ich etwas tun MUSS? …
Vor ein paar Wochen hatte ich mir innig gewünscht, tiefer mit meiner weiblichen Kraft und mit der Essenz meines Seins
in Kontakt zu kommen. Wenige Tage nachdem ich diesen Wunsch intensiv in mir gespürt und auch für mich ausgesprochen hatte, erreichte mich ein Newsletter mit einem link zu einem 7 tägigen online Kongress: Schoßraum – Der heilige Gral der Weiblichkeit. … Ich war begeistert! Und es wurde eine intensive, sehr inspirierende Woche, die mich tatsächlich in eine neue, tiefere Dimension der Weiblichkeit hineinführte. Zunächst aber mehr noch auf einer gedanklichen Ebene. Ich war randvoll mit neuen Ideen, wo und wie ich mein Forschen weiter vertiefen könnte, um mir einen immer tieferen Kontakt mit mir selbst
zu eröffnen. Während des Kongresses bot sich mir, voller Leichtigkeit, eine weitere Möglichkeit in ein tieferes Spüren mit mir selbst zu kommen … Ein kostenfreies online Retreat: Die Frauen-Erfahrungswoche wurde angeboten. Meine Begeisterung über diese Fügung und meine Vorfreude kannten keine Grenzen … Mein Wunsch von vor wenigen Wochen wurde so tief erfüllt, dass ich einfach nur dankbar staunen kann.
Es ist so einfach, wie konnte ich das „vergessen“?
Wenn wir uns erlauben, zu sein, ohne „tun müssen“, kann unser Leben so wunderbar leicht fließen.
Von dem anfänglichen Gedanken: „Ich muss noch einen BLOG Beitrag schreiben“ hatte ich mich nach dem inspirierenden Gespräch mit Natalie vollkommen verabschiedet und es tat so gut, loszulassen. Ich hatte mich dafür entschieden, mich mit allen Sinnen komplett für das bevorstehende Retreat zu öffnen und ich war so gespannt, wie es werden würde!
Mitten im Sein
…
Ich bin hier und jetzt noch mittendrin, im Spüren – erlebe voller Freude den letzten Tag des Retreats. Ich bin heute eine neue Frau. Ich bin wieder tief in Kontakt mit MIR, mit meinem Sein. Und ich glaube, ich bin zum ersten Mal wirklich wirklich
mit mir verbunden, denn ich fühle
viel tiefer. Die intuitive Seinsebene ist mir zwar von Kindheit an vertraut, sie sprudelt natürlich aus mir heraus, doch habe ich mich lange angepasst und sie unterdrückt. Ich glaube, ich wollte oder konnte nie wirklich anwesend sein, in meinem festen Körper oder gar in dieser Welt. Bis vor einer Woche hatte ich mich durch meinen Körper noch beengt und begrenzt gefühlt. Dieses Empfinden hat sich in diesen sieben Tagen Retreat für mich komplett wandeln dürfen. Ich fühle nun intensiv: Wir sind in einem stofflichen Körper inkarniert, um uns auch auf sinnliche Weise
als Mensch erfahren zu dürfen.
In den letzten Tagen durften einige innere Widerstände aufschmelzen und Blockaden lösten sich einfach so auf. Einfach dadurch, dass ich bewusst
in Kontakt ging mit meinem Fühlen, mit meinem Körper. Ich durfte für mich erleben, wie schön es ist, mich sinnlich IN meinem Körper zu erfahren, wie heilsam mein Atem ist, wenn ich ihn frei fließen lasse, wie wundervoll es ist, wahrzunehmen, wie
sich mein Körper bewegen möchte
und diesem Impuls Raum zu geben. Es ist einfach WUNDERvoll. Und ich bin auf dem Weg zu einer Körpergenießerin
zu werden. Ich bin mehr da, mehr bei mir. Ich habe mir selbst erneut erlaubt: einfach zu sein.
Ich ahne, dass genau diese Wahl der Schlüssel ist, für mehr Sein. Ich bin es mir wert, zu wählen, wie ich sein will.
Es ist eine Wahl. Ich entscheide mich dafür, zu sein. Das Sein
ist für mich eine Qualität und repräsentiert für mich Fülle. Aus dieser Qualität schöpfe und kreiere ich aus dem Jetzt
heraus, ohne Druck, indem ich erspüre, was mir gerade guttut.
Eine weitere Qualität, die das Sein
für mich beinhaltet und an der ich mich orientiere, ist die Leichtigkeit.
Dieses Sein
fühlt sich für mich weich
an. Wenn ich im Sein
bin, BIN ich in fließender
Bewegung … Sein
bedeutet für mich nicht, dass ich mich permanent im Glücksrausch befinde. In Verbundenheit mit dem Sein
zu sein bedeutet, dass ich echt und pur bin, mich annehme, genau so, wie ich gerade BIN. Und das kann alles
sein. Kannst du da mitgehen?
Mein Sein
im Alltag …
Mein Empfinden und meine Wahrnehmung darüber, was Sein
für mich im Alltag bedeutet ist im Wandel. Ich lege mich nicht fest, bleibe offen, schwinge mit, denn ich BIN und erlaube mir zutiefst in Veränderung, in einem lebendigen Prozess zu sein. Ich genieße es, mich immer weiter zu entfalten. Ich genieße es, mich aus neuen Blickwinkeln zu erleben, mir selbst – meiner Seelenessenz – in immer größeren SeinsRäumen und Dimensionen zu begegnen und berührende Einsichten zu gewinnen, die alles Gewesene wiederum wandeln. Und so darf sich auch das, was ich mit dem Sein
verbinde, natürlich wandeln. So einfach ist das. Was ist das Sein
für dich im Alltag?
Meine augenblickliche Wahrheit, muss nicht deine Wahrheit sein, aber vielleicht inspiriert dich meine Perspektive. – Das bewusste Atmen ist zu einem neuen, kraftvollen Zugang zu mir selbst geworden. Bis vor einer Woche habe ich noch sehr flach geatmet, empfand es sogar als anstrengend, überhaupt zu atmen. Ich durfte in diesem Retreat erkennen, dass ich Widerstände hatte, tief zu atmen und mich mit meinem Körper zu verbinden – unbewusst. Durch meine bewusste
Aufmerksamkeit und meinen Wunsch, in einen tieferen Kontakt mit mir selbst zu gelangen, bin ich auch tiefer in Verbindung mit meinem Atem und darüber mit meinem Körper gekommen. Ganz leicht. Ich fühlte und durfte erleben, dass meine bewusste Entscheidung mir hier die Tür für eine neue Erfahrung geöffnet hat.
Ich fühle mich jetzt tatsächlich tief erfüllt, belebter.
Ich danke den Ausrichter*innen (samt Team) des kostenfreien Online-Kongresses: Schoßraum – Der heilige Gral der Weiblichkeit (Claudia Schwarz >>
derschoßraum.de) und des kostenfreien Retreats: Die Frauen-Erfahrungswoche (Lina Yvonne Dosse >> akademie-der-weiblichkeit.de) für dieses Füllhorn an neuen Impulsen und euer
gelebtes, lebendiges Netzwerk
… Das ist
wundervoll.
Ich fühle, dass ein Shift
– aus dem unbewussten Tun in ein bewusstes Sein –jetzt möglich ist, einfach, wenn wir uns erlauben, im Moment zu fühlen, was IST, um genau damit erst einmal zu sein. Wir brauchen nicht immer zu wissen, was als nächstes passiert. Ich gebe alle Kontrolle auf, lasse alles „wissen und planen müssen“ los und lasse mich auf den Augenblick ein. Das erlaubt mir, innerlich zutiefst frei zu sein. In jedem Moment. Das ist aufregend und dadurch BIN ich wach, bin da und präsent.
Damit öffne ich mich für den Wandel und lade das Leben ein, auf mein Inneres zu antworten, in Resonanz zu gehen. Dann darf ich alles
empfangen, was mir gerade dient und meine Entfaltung unterstützt. Darauf vertraue ich.
Ich möchte dich ermutigen: umarme in jedem Moment, was gerade da ist und wisse, du darfst so leben, dass es dich von Herzen zutiefst freudig erfüllt, erfrischt und lebendig sein lässt – auf allen Ebenen! Hab den Mut, dich dem Wandel in ein nährendes Sein
hinzugeben. Es darf sein, so ist es gedacht. Und es ist ein Weg, der sich immer weiter entfalten darf.
Und so habe ich heute doch einen August BLOG geschrieben … Es ging leicht, floss einfach aus mir heraus und ich hatte Spaß dabei, habe die Zeit völlig vergessen. Genau so funktioniert das mit dem Sein. Ich folge meinem Wohlgefühl, denn das bringt mich ins fließende Sein.
Für heute verabschiede ich mich und nun spüre ich einmal, was mir jetzt
in diesem Moment guttut, was sich gut anfühlt, was mich lächeln, genießen und entspannt aufseufzen lässt … Vielleicht magst du dich anschließen? Ich wünsche dir
und mir tiefe Freude, Leichtigkeit und Frieden im Herzen.
Von Herz zu Herz
Sabine