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Lektion: Vertraue!

Monatsbotschaft Mai 2021


Ein Auto für Vincent und mich …

Lange Zeit war es in meinem Alltag so, dass ich meinen Sohn Vincent vom Rollstuhl in seinen Kindersitz ins Auto umsetzen musste – gar keine leichte Aktion! Vincent kann seine Körperspannung im Stand nicht eigenständig halten, sodass ich jedes Mal sein volles Gewicht zu heben hatte, wenn wir zu einem Termin fuhren und ich das Auto nutzen wollte. Mein Rücken nahm es mir allmählich schwer übel, wenn ich danach dann noch den Rollstuhl, mit einem Eigengewicht von mindestens 35kg, in den Kofferraum hievte. Es wurde Zeit für mehr Selbstfürsorge. 

Rückblick ins Jahr 2016

Wir brauchen dringend ein behindertengerecht umgebautes Auto! Aber woher nehmen und nicht stehlen? Ich arbeitete – neben der Pflege von Vincent – stundenweise als energetischer Coach auf selbständiger Basis, doch damit konnte ich weder unseren Lebensunterhalt begleichen noch ein neues Auto kaufen. Ich brauchte Hilfe! Zu dieser Zeit lebten wir bereits ein gutes Jahr in Bielefeld und waren über das Kinderpalliativteam des Kinderhospizes Bethel gut vernetzt. Ich bekam alle wichtigen Infos, die ich für den Anfang benötigte, um – in Eigeninitiative – eine Spendensammelaktion für unser Wunschauto zu starten.

Die Spendenaktion

Im Juni 2016 begann ich frohen Mutes mit der Umsetzung meines Planes: Vincent sollte ein für ihn passendes, behindertengerechtes Auto bekommen! Wenn ich heute zurückdenke, staune ich noch immer über mein strukturiertes Vorgehen, meinen Elan, meine Ausdauer, meinen Fokus und mein VERTRAUEN. Anfangs war ich maßlos aufgeregt und fühlte mich punktuell auch ein wenig überfordert. Aber ich hatte auch den unglaublich starken Willen, diese Aktion durchzuführen. So rief ich tagelang eine Stiftung nach der anderen an und fragte jedes Mal auch nach weiteren in Frage kommenden Stiftungen für mein Anliegen. Ich recherchierte, was das Zeug hielt, denn jede Stiftung unterstützt ganz individuell bestimmte Bereiche, in die sie ihr Geld fließen lässt. Von manchen Stiftungen bekam ich auf meine telefonische Anfrage eine prompte Absage, zum Beispiel, wenn das Jahresbudget an Geldern bereits verplant war. Ebenso reagierten einige Stiftungen gar nicht auf meine schriftliche Anfrage. Es war insgesamt eine spannende, aber auch recht kniffelige Angelegenheit, besonders die größeren Stiftungen für uns und unser Anliegen zu gewinnen.

Überraschung!

Etwa zwei Wochen, nachdem ich begonnen hatte, mich durch eine Stiftungsliste zu telefonieren, bekam ich einen Anruf. „Guten Tag, Frau Jung, heute ist Ihr Glückstag! Wir schenken Ihnen nämlich ein Auto!“ meldete sich eine Frauenstimme, als ich den Anruf entgegennahm. Ich war so perplex, dass ich zuerst gar kein Wort herausbrachte. Die Frau redete weiter und nach einigen Minuten beendeten wir unser Gespräch – ich blieb verdattert zurück. Wie, das war es jetzt … wir bekommen ein Auto – so schnell? Ich jubelte. Mein Puls galoppierte. Mir schwirrte der Kopf. Und ich versuchte, den Anruf zu verdauen. Was gibt es da zu verdauen?, meldete sich mein Verstand zu Wort. Das ist genial! Aber seltsamerweise spürte ich die Freude nicht im ganzen Körper. Ich wusste, dass ich mich unbändig freuen sollte, aber mein Körpergefühl signalisierte etwas anderes. Ich war durcheinander. Irgendetwas fühlte sich falsch an!

Auf mein Bauchgefühl hören …
 
Ich vertraute mich zwei Menschen an, von denen ich wusste, dass sie mich nicht gleich für total bescheuert halten würden – meinem Bruder Martin und Karin, unserer Ehrenamtlichen vom Hospizdienst, die mir eine liebe Vertraute geworden war. Hör auf dein Bauchgefühl! war die Essenz aus beiden Gesprächen. Es war verrückt, aber ich hatte vor, dieses unglaubliche Angebot der Stiftung auszuschlagen. Mein HERZ hatte Widerstand signalisiert und ich vertraute. Ich realisierte innerhalb der folgenden Tage, dass das Auto Eigentum der Stiftung gewesen und geblieben wäre. Ich wäre gebunden gewesen mit allem, was das Auto betraf.

Was wollte ich jetzt wirklich? Ich wollte mich auf allen Ebenen absolut wohlfühlen dürfen, mit meiner Wahl und damit in meinem Lebensausdruck. – Das Angebot, so fantastisch es geklungen hatte, widerstrebte meinem inneren Empfinden für Ethik und meiner eigenen Essenz. Ich wollte frei sein. Und nur wenige Tage später bestätigte sich meine innere Wahrnehmung, denn die Firmenethik war – so erfuhr ich –, mit meinen Vorstellungen nicht kompatibel. Und deshalb formulierte ich so authentisch und freundlich, wie es in dieser Situation möglich war, an die Stiftung ein Schreiben, in dem ich mich für ihr großzügiges Angebot bedankte und es gleichzeitig ausschlug. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob es mir gelingen würde, genug Geld für unser Auto zusammenzubringen, aber ich war zu hundert Prozent für meine innere Wahrheit eingestanden. Und das fühlte sich gut an.

In dem Moment, als ich diesen Brief in den Postkasten warf, fiel mir ein Stein vom Herzen und ich atmete befreit aus. Das war mir als Zeichen genug – mein lieber Körper hatte eindeutig reagiert! Ich war im Auto unterwegs und drehte das Radio an und genau in diesem Moment kam von EFF: STIMME. Ich bekam am ganzen Körper Gänsehaut! Es war wie ein Wink aus der Geistigen Welt: Das hast du genau richtig gemacht! – Hört euch das Lied an, dann versteht ihr vielleicht, was ich meine ;).

Am nächsten Tag bekamen wir von einer Stiftung eine Spendenzusage in Höhe von 5000,– Euro. Ich habe vor Freude geweint! Es erschien mir wie ein weiteres Zeichen: Wundervoll, dass du auf dein Bauchgefühl und dein Herz gehört hast. Vertraue! … Insgesamt benötigte ich weitere acht Monate, eine Menge Telefonate, Geduld und noch mehr Vertrauen, bis ich das gesamte Geld für unser neues Auto zusammen hatte – es war eine herausfordernde Zeit, aber es hat sich definitiv gelohnt! :)


Dazu ein Impuls aus der Geistigen Welt
„Von Zeit zu Zeit ist es ratsam, euch wirklich ehrlich neu zu prüfen: Bin ich noch auf Kurs? Lebe und BIN ich so, wie ich von Herzen sein will? – Wir wiederholen uns gerne, immer wieder, solange, bis ihr es zu verinnerlichen beginnt … Natürlich habt ihr den freien Willen! DU entscheidest, geliebte Seele, WIE du dich ausdrücken möchtest. Doch ihr scheint es auch gerne wieder zu vergessen, dass euch das Leben einen Spiegel vorhält und dann meint ihr, das LEBEN sei gegen euch. 

An dieser Stelle möchten wir euch heute gerne wieder erinnern: DU bist der Schöpfer* die Schöpferin deiner Welt! Niemand ist jemals gegen dich – auch, wenn es sich manchmal so anfühlen mag. Es sind deine Projektionen und selbst erschaffenen Umstände, die dich so glauben lassen. Daher, prüfe dich immer wieder neu: BIN ich meinem Herzen, meiner Seele treu? Stehe ich zu mir, zu meinem Wesen, zu meinen Träumen? Je aufgerichteter du IN dir selbst bist, desto klarer kann dir dein Außen begegnen und antworten. Die Welt, wie du sie erlebst, sie ist das ECHO auf das, was DU aussendet, geliebte Seele! Das soll dich jetzt nicht erschrecken, vielmehr daran erinnern, dass du selbst Schöpfer* Schöpferin BIST.

Und das ist ganz großartig! Räume IN dir auf, so wie es sich für dich richtig und stimmig anfühlt. Ordne deine Gefühle. Vor allem … ordne deine Gefühle in Bezug auf dich* dein SELBST! Alles um dich herum IST Schwingung. Und Schwingung reagiert besonders leicht auf Gefühle, geht damit in Resonanz. Womit möchtest DU in RESONANZ gehen? Wenn du also gerne voller Freude leben möchtest, dann bringe ORDNUNG in dein Innerstes. Justiere dich neu. Lenke deine Aufmerksamkeit auf alles, was IN dir FREUDE auslöst. Sei freundlich mit dir selbst. Deine Energien beginnen sich zu wandeln – zuerst in dir. Vertraue und sei so authentisch, wie möglich, denn nur so kann sich dein Außen ebenfalls neu auf DICH einstellen. Alles unterliegt ständig einem Wandel. Öffne dich für den WANDEL in dir und erlaube dir, das zu sein, was du zu sein wünscht! Triff deine Wahl. Habe MUT! Du kannst alles sein, was du zu erfahren wünscht. Du BIST schöpferisches Bewusstsein, erinnerst du dich? Wir sind zahlreich an deiner Seite und begleiten dich mit unserem Licht und mit unserer Liebe.“ Sananda und weitere Lichtwesen, die dich lieben © gechannelt durch Sabine


Und nun wird unser AUTO, im Mai bereits vier Jahre alt :). Ich liebe es und fühlte mich vom ersten Moment an, als ich die Schlüssel in die Hand gedrückt bekam, rundherum wohl. Ich hatte es tatsächlich geschafft … welch ein Glücksgefühl! Ich wollte diese Episode aus unserem Leben gerne mit dir teilen, um dich daran zu erinnern, dass es sich lohnt, für die eigenen Träume und für sich selbst aufzustehen und einzustehen. Vielleicht ist manchmal ein bisschen Aufwand nötig, vielleicht aber auch nicht. Wichtig ist – so habe ich es für mich erfahren und stehe dafür ein –, dass ich absolut authentisch das lebe, was ich erfahren und sein will. Ich habe für mich die Wahl getroffen: aus meinem HERZEN heraus zu leben und zu sein.

Alles Liebe!

Von Herz zu Herz
Sabine


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